Martin Erlewein

Rechtsanwalt, Steuerberater, Fachanwalt für Steuerrecht

 


CORONA - Überbrückungshilfe

Die Überbrückungshilfe geht in die Verlängerung.

 

Unsere Hilfe für Ihre Antragstellung finden Sie hier.

 

Überbrückungshilfe II

Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Gefördert werden die Fixkosten eines Betriebes, der infolge der Corona-Pandemie in den jeweiligen Monaten entsprehend hohe Umsatzeinbußen hinnehmen musste. Unternehmer und Soloselbständige in Nordrhein-Westfalen können für die entsprechenden Monate zudem jeweils EUR 1.000 aus der Überbrückungshilfe-NRW 2020 erhalten. Anträge zur Überbrückungshilfe II können noch bis 31. Januar 2021 gestellt werden.

 

Überbrückungshilfe III

Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen erfolgt eine Zuschuss zu den Fixkosten im Zeitraum Januar bis Juni 2021. Die Überbrückungshilfe III umfasst zusätzlich die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbständige". Zu den zu berücksichtigenden Kosten soll für diese Gruppe künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von 25 Prozent des Umsatzes im Vergleichszeitraum zählen. Unternehmen der Veranstaltungs- und Kulturbranche können zudem für den Zeitraum März bis Dezember 2020 Ausfallkosten geltend machen.

 

November- und Dezember-Hilfe

Ab 11. Dezember beträgt die Höchstgrenze der Abschlagszahlungen bei Anträgen über Prüfende Dritte 50.000 Euro. Antragsteller, die bereits eine auf 10.000 Euro gedeckelte Abschlagszahlung erhalten haben, werden eine weitere Abschlagszahlung bis zum Höchstbetrag von 50.000 Euro erhalten. Mit der Auszahlung dieser weiteren Abschlagszahlung wird sukzessive in den kommenden Tagen begonnen. Spätestens Anfang Januar werden die Zahlungen abgeschlossen sein. Auszahlungen und Abschlagszahlungen für die Dezemberhilfe starten voraussichtlich Anfang Januar 2021. Weitere Inmformationen hierzu finden Sie hier.

 

 

Die Kosten der Antragstellung durch einen Steuerberater sind ebenfalls förderfähig.

 


Welche Fixkosten sind grds. förderungsfähig?

1. Mieten und Pachten,
2. Weitere Mietkosten,
3. Zinsaufwendungen für Kredite und Darlehen,
4. Finanzierungskostenanteil von Leasingraten,
5. Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen
und gemieteten Vermögensgegenständen, einschließlich der EDV,
6. Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen,
7. Grundsteuern,
8. Betriebliche Lizenzgebühren,
9. Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben,
10. Kosten für den Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer, die im Rahmen der Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe anfallen,
11. Kosten für Auszubildende,
12. Personalaufwendungen,

13. Zurückgezahlte bzw. ausgebliebene Provisionen oder Margen für Reiseveranstalter für bestimmte Pauschalreisen.

 

Alle Informationen der Ministerien zur Antragsstellung finden Sie hier.